Online Wimbledon wetten in der Schweiz – was erlaubt ist und was es kostet

Updated Oktober 2026
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Ein Tennisplatz aus Rasen im ersten Morgenlicht mit frisch gezogenen Linien, einem Netz und einem leeren Schiedsrichterstuhl, dahinter hohe Hecken.

Stand: Oktober 29, 2026. Die Bewilligungsangaben wurden gegen die Gespa-Aufsicht und die Veranstalterunterlagen von Swisslos und Loterie Romande geprüft.

Die Wimbledon Championships 2026 fanden vom 29. Juni bis 12. Juli 2026 in London auf Rasen statt und waren die 139. Austragung.

Die Wimbledon Championships 2026 sind gespielt, Jannik Sinner hat seinen Vorjahressieg wiederholt, Linda Nosková stand erstmals ganz oben – und wer in der Schweiz auf das nächste Rasenturnier setzen will, stösst zuerst nicht auf Quoten, sondern auf eine Zahl: zwei. Zwei Veranstalter dürfen im Land Sportwetten anbieten, Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Kein dritter. Wer auf einer der unzähligen ausländischen Seiten ein Wimbledon-Finale findet, wettet dort ohne Schweizer Bewilligung, ohne Anschluss an das Sperrregister und ohne Schweizer Rechtsschutz, falls die Auszahlung hängt.

Rasen, Regeln und Bewilligungen: der rechtliche Rahmen

Wimbledon ist das einzige Grand-Slam-Turnier auf Rasen und liegt im Kalender als dritter der vier grossen Titel des Jahres, zwei Wochen ab Ende Juni. Die erste Ausgabe begann am 9. Juli 1877 an der Worple Road; seit 2020 ist Jamie Baker Turnierdirektor. Die 139. Austragung lief vom 29. Juni bis 12. Juli 2026. All das ist Sportgeschichte und lässt sich nachlesen.

Ein gelber Tennisball liegt im Gras neben der weissen Grundlinie, Tau glitzert auf den Halmen im flachen Sonnenlicht.
Die ersten Lawn Tennis Championships in Wimbledon begannen am 9. Juli 1877 an der Worple Road.

Für Schweizer Wettende ist die entscheidende Frage eine andere: Wem darf man hier überhaupt Geld anvertrauen?

Was das Geldspielgesetz vorgibt

Sportwetten im Internet sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019) und werden von der Gespa beaufsichtigt, der Interkantonalen Geldspielaufsicht in Bern. Nicht von der ESBK – die schaut den Casinos zu, und das ist ein anderes Dossier. Für einen Betrieb braucht es eine Veranstalterbewilligung und zusätzlich eine Bewilligung pro Spiel, und diese Bewilligungen «gelten nur in der Schweiz». Das folgt aus Art. 4 BGS, und man kann diesen Satz gar nicht oft genug lesen: Sie gelten nur hier.

Ein Holzschreibtisch in einem hellen Büro mit Blick auf einen Park, darauf eine Lupe und ein leerer Notizblock.
Turnierdirektor der Wimbledon Championships ist seit 2020 Jamie Baker.

Eine ausländische Konzession – ob aus Curaçao, Malta, Deutschland oder sonst woher – entfaltet in der Schweiz keine Wirkung. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten bei zwei gedeckelt: Swisslos, Produkt Sporttip, mit Sitz in Basel, gestützt auf die Interkantonale Vereinbarung über die gemeinsame Durchführung von Geldspielen vom 20. Mai 2019; und die Loterie Romande mit Jouez Sport, die als Kontaktadresse die Avenue de Provence 14 in Lausanne nennt, 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz zählt und 221 Mitarbeitende beschäftigt. Der Reingewinn geht an gemeinnützige Zwecke in den Kantonen – bei Swisslos waren das für 2025 CHF 562 Mio., davon CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz; aus den Sportwetten allein stammten CHF 109 Mio., nach CHF 122 Mio. im Vorjahr. Man kann darüber streiten, ob das viel ist gemessen am Volumen, aber es ist jedenfalls keine Dividende an Aktionäre, und das ist der strukturelle Unterschied zu allem, was aus dem Ausland hereinschaut.

Der Sperrlisten-Mechanismus

Die Gespa veröffentlicht eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekommunikationsanbieter per DNS-Sperre blockieren – Art. 86 bis 93 BGS. Die erste Liste datiert vom 3. September 2019, Ende 2025 standen 671 Domains darauf. Die Aufsicht nennt Interwetten und Bet-at-Home als Beispiele für Anbieter, die blockierte Domains innert Stunden durch neue ersetzen – Domain-Hopping heisst das im Fachjargon, und für den Wettenden bedeutet es schlicht: Wer eine gesperrte Seite sucht, findet innert Minuten ein Ersatzangebot. Die Sperrliste ist ein Zugangshindernis, keine Mauer. Sie ist ein wichtiges Signal, aber sie ist keine Garantie dafür, dass keine unerlaubten Angebote mehr erreichbar sind.

Zwei Gruppen, die nicht zusammen gehören

Die Schweizer Veranstalter und die ausländischen Marken stehen auf zwei verschiedenen Seiten einer Trennlinie, und zwar nicht wegen Geschmack, sondern wegen der Rechtsfolgen. Bei den zwei Bewilligten greift der volle Apparat: Registrierung mit Ausweisprüfung, ein einziges Konto pro Person, keine Anonymität, Auszahlung nur auf ein Konto auf den Namen des Kontoinhabers, und keine Kredite an Spielende. Bei den ausländischen Marken fehlt all das – nicht weil sie schlecht sind, sondern weil die Schweiz ihnen gegenüber keine Handhabe hat.

Was Verlustlimiten und Spielsperre konkret kosten

Spielerschutz klingt nach Beipackzettel. Bei Wetten während einer zweiwöchigen Turnierrunde ist er die eigentliche Kostenbremse, und zwar die einzige, die von innen kommt.

Limiten legt man selbst fest – vor der ersten Wette

Die Limiten in der Schweiz setzt der Spielende, der Staat setzt keine. Der Veranstalter muss einen oder mehrere Höchstwerte für die täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Einsätze oder Verluste verlangen (Art. 87 VGS). Bei Swisslos müssen vor der ersten Sporttip-Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Zusätzlich lässt sich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage vereinbaren. Wer bereits im Stress der zweiten Turnierwoche sitzt, wird die Oberlimite kaum mehr anfassen wollen – und darf es auch nicht sofort: Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Das Gesetz kennt für die Erhöhung 24 Stunden; Swisslos und die Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Diese drei Tage sind der eigentliche Schutzmechanismus, und sie sind zugleich die stärkste Kritik am Aufbau: Wer nach einem verlorenen Fünfsätzer die Grenze hochsetzen will, sitzt genau in dem Fenster, für das die Wartezeit gebaut ist.

Eine feste staatliche Einzahlungsgrenze gibt es in der Schweiz nicht. Wer eine solche erwartet, weil er sie aus einem anderen Land kennt, sucht vergeblich; die Grenze kommt aus dem eigenen Konto, nicht aus dem Gesetz.

Spielsperre und Sperrregister

Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, und diese Sperre lässt sich vor Fristablauf nicht aufheben. Das ist unbequem, und genau darum funktioniert es. Eine unbefristete Spielsperre wird in ein schweizweites Register eingetragen, das auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos und im Fürstentum Liechtenstein gilt. Eine selbst gewählte Sperre kann erst nach drei Monaten wieder aufgehoben werden (Art. 84 VGS), und eine Fachstelle ist daran beteiligt (Art. 81 BGS). Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden (Art. 89 VGS). Wer gesperrt oder minderjährig ist, hat keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne (Art. 45 BGS) – das Geld ist dann nicht weg, weil jemand betrogen hat, sondern weil die Teilnahme nie hätte stattfinden dürfen.

Ein ehrlicher Hinweis zum Kontrollniveau: Bei Testkäufen der Gespa im Jahr 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Fast jede zweite. Wer glaubt, der Schutz funktioniere an der Kasse und im Laden von selbst, irrt an dieser Stelle erheblich.

Wo der Schutz endet

Alles, was in diesem Abschnitt steht, beschreibt das Schweizer System. Bei einem Veranstalter ohne Schweizer Bewilligung existiert keine Anbindung an das Sperrregister, und die selbst gesetzten Limiten sind dessen Hausregeln, nicht kantonales Recht. Ein US-amerikanischer oder Curaçao-Anbieter wird niemandem in Bern Auskunft darüber geben, ob ein Konto gesperrt ist. Wer seine Sperre als Schutz vor sich selbst versteht, muss deshalb dort bleiben, wo es ein Register gibt.

Quoten lesen: von der Einzelwette bis zur Marge

Auf einer Wettseite stehen für ein Tennismatch vielleicht zwei Zahlen. Diese zwei Zahlen enthalten bereits alles, was der Wettende wissen muss – die Einschätzung des Anbieters und seinen eigenen Anteil daran.

Was in einer Quote steckt

Die Quote ist ein Preis, kein Orakel. Sie beschreibt, wie viel Geld ein erfolgreicher Wettschein zurückbringt, und sie beschreibt das Ergebnis des Spiels nicht. Bei Sporttip ergibt sich der Gewinnbetrag aus Einsatz mal Quote – bei Kombinationen mal der Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten –, wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen genau abgerundet. Ein Einsatz von CHF 20 auf eine Quote von 1.90 zahlt also CHF 38.00 zurück, wovon CHF 18 der Nettogewinn sind. Nicht mehr und nicht weniger.

Zwei Zahlen, ein Markt, und die Rechnung des Anbieters ist unsichtbar darin verbaut. Um sie sichtbar zu machen, braucht es genau eine Formel: Der Quotenschlüssel eines Marktes ist 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte aller Quoten dieses Marktes, die Marge ist der Rest bis 100 %. Für einen illustrativen Zwei-Weg-Markt mit 1.90 auf beiden Seiten – ausdrücklich ein Beispiel, kein abgeschriebener Preis eines Anbieters – liegt der Quotenschlüssel rechnerisch bei rund 95 %, die Marge also bei rund 5 %. Bei einem Drei-Weg-Markt mit derselben Ausgangslage fällt der Quotenschlüssel etwas tiefer aus, die Marge steigt entsprechend auf etwa 7 %. Das ist die eigentliche Aussage hinter jeder Quote: Der Anbieter bezahlt von jedem eingesetzten Franken im Schnitt einen mittleren einstelligen Rappenbetrag weniger zurück, als er eingenommen hat. Nicht als Trick, sondern als Preissetzung. Und dieser Anteil sitzt im Markt selbst, nicht in einer Gebühr, die irgendwo aufgeführt wäre.

Einzel-, Kombi- und Systemwetten

Eine Einzelwette hat ein Ergebnis, eine Kombiwette hat mehrere, und alle müssen stimmen. Eine Systemwette verteilt denselben Kombinationsapparat über mehrere Varianten, sodass auch bei zwei Fehlern noch eine Teilkombination gewinnen kann – dafür kostet sie mehr, weil jeder Zweig einen Einsatz trägt.

Der Kombiboost bei Sporttip verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50 und gilt nur online, im Prematch, live und bei Systemwetten. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 % bei vier, 20 % bei sieben, 40 % bei zehn und 100 % bei fünfzehn Voraussagen; Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert. Das ist die bemerkenswerteste Rechnung im Angebot, und zugleich eine, die einen sofortigen Blick auf die Mindestquote verdient. Wer für den Boost drei sichere Spiele um ein riskantes ergänzt, tauscht einen grossen Teil der Trefferwahrscheinlichkeit gegen fünf Prozent ein – und diese fünf Prozent sind auf den Nettogewinn berechnet, nicht auf die Auszahlung.

Quotenboosts gelten bei Sporttip nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage, Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Die Begrenzung steht in den Bedingungen, nicht in der Werbung.

Was Livewetten wirklich sind

Bei Sporttip-Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis übertragen wird. Wer nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs abschickt, wird mit Quote 1.00 gewertet – der Einsatz zurück, kein Gewinn. Und in spielentscheidenden Situationen wie einem Elfmeter, einer roten Karte oder einem Videoschiedsrichter-Entscheid kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 bewerten. Das ist die Regel, die während eines Tennissatzes am häufigsten übersehen wird. Ein Matchball ist kein Moment für eine schnelle Wette; er ist der Moment, in dem der Anbieter die Notbremse ziehen darf.

Wer das falsch versteht, versteht Livewetten falsch. Nicht jedes Ticket, das in der Sekunde abgeschickt wird, zahlt zu den Bedingungen, die auf dem Bildschirm standen.

Was Wimbledon für den Wettenden bedeutet

Tenniswetten sind ein Sonderfall unter den Sportwetten, und Wimbledon ist für Schweizer Anbieter ein doppelter Sonderfall.

Rasen, Sätze und die Kosten der Satzwette

Bei den Wimbledon Championships spielen die Herren auf drei Gewinnsätze, die Damen auf zwei. Bei 6:6 gibt es einen Tiebreak bis 7, im Entscheidungssatz seit März 2022 einen Match-Tiebreak bis 10 mit zwei Punkten Vorsprung. Der Unterschied klingt nach Detailpflege, ist aber die Grundlage jedes Marktes: Wer im Herreneinzel auf den Turniersieger setzt, setzt auf fünf Matches über drei Sätze; wer im Dameneinzel setzt, auf sieben Matches über zwei Sätze. Die Thermodynamik dahinter ist einfach. Ein Satzmarkt auf ein Damenmatch hat eine deutlich geringere Streuung als ein Satzmarkt auf ein Herrenmatch, weil ein einzelner schwacher Satz das Ergebnis des ganzen Matches nicht mehr kippt. Wer Livewetten auf Tennis platziert, sollte wissen, dass die verbleibende Distanz die Quote stärker bewegt als die Form – ein Break im dritten Satz ist bei zwei Gewinnsätzen ein anderes Gut als bei dreien.

Das ist der eigentliche Grund, warum Tennisquoten während eines Spiels so schnell wandern. Nicht die Anbieter sind nervös, die Geometrie des Matches ist es.

Was auf der Gespa-Liste stehen darf

In der Schweiz ist das Angebot keine Frage des Geschmacks, sondern eine geschlossene Liste. Die Gespa führt die bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten (Stand 10.09.2026, gestützt auf Art. 25 BGS und Art. 29 VGS). Qualifikationsrunden nur, wenn sie gelistet sind; Frauenwettbewerbe nur, wenn sie gelistet sind; Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet; Wetten auf Trainingsläufe nie. Ecken- und Kartenmärkte finden sich darin nicht, eine Esport-Sektion ebenfalls nicht. Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen (Art. 25 Abs. 2 BGS). Gewettet wird auf Sportereignisse; auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen nicht.

Für Wimbledon bedeutet das konkret: Der Turniersieger, einzelne Matches, Sätze und Games sind Gegenstand der Wettarten, die für Tennis zugelassen sind – aber was genau auf dem Wettschein auftaucht, hängt an der gelisteten Wettart des Veranstalters. Wer einen exotischen Markt sucht, prüft zuerst das Wettprogramm, nicht die Werbeseite.

Ablauf einer zweiwöchigen Ausgabe

Die 139. Austragung lief vom 29. Juni bis 12. Juli 2026 in London, im Stadtteil Wimbledon, veranstaltet vom All England Lawn Tennis and Croquet Club. Das Turnier läuft in Runden vom Auftakt bis zum Finale, und der Spielplan – verregnete Tage eingeschlossen, was auf Rasen in London eine reale Grösse ist – verschiebt Matches und damit Quoten.

Ein Hinweis zu den Tips, die überall zu finden sind. Die Favoritenrolle bei einem Rasenturnier lässt sich aus Setzliste und Rasenbilanz erklären und trotzdem verliert die Nummer eins regelmässig früh. Wer auf der Grundlage einer Vorhersage setzt, hat nichts in der Hand, was jemand anders nicht auch hätte; die Quoten der Anbieter sind genau deshalb die Meinung, die man bezahlt. Der 2026er Herrentitel ging an Jannik Sinner, der damit seinen Vorjahressieg wiederholte. 2027 ist das nächste Turnier – und der Schläger, der es gewinnt, steht zum Zeitpunkt dieser Zeilen nicht fest.

Die zehn Anbieter im Vergleich

Die Schweiz kennt zwei rechtmässige Wettleisten und daneben eine Reihe ausländischer Marken, die Schweizer Spielende antreffen. Für die Bewilligungsfrage sind daraus zwei Kategorien geworden, und die Reihenfolge, in der sie unten erscheinen, folgt der Verfügbarkeit, nicht der Sympathie. Adressen nanne ich nicht – die Namen genügen, um sie zu finden, und eine Adresse auf einer Wettseite liest sich schnell wie eine Einladung, was sie hier nicht sein soll.

Anbieter Bewilligungsstatus in der Schweiz Veranstalter beziehungsweise berichtete Bewilligung
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel, unter Aufsicht der Gespa
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande
ZotaBet ohne Schweizer Bewilligung berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz
Unibet ohne Schweizer Bewilligung berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz
Betscore ohne Schweizer Bewilligung berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz
WirWetten ohne Schweizer Bewilligung berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz
BetFury ohne Schweizer Bewilligung berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz
Rollbit ohne Schweizer Bewilligung berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz
Rabona ohne Schweizer Bewilligung berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz
Bruce Bet ohne Schweizer Bewilligung berichtete Bewilligung ohne Geltung in der Schweiz

Die Spalte mit den berichteten Bewilligungen ist die unangenehmste der ganzen Tabelle: Sie ist in acht Zeilen inhaltsgleich, und das ist keine Redaktionsfaulheit, sondern das Ergebnis. Ein ausländisches Papier hat hier nun einmal keine Kraft. Wer einem Wimbledon-Wettschein bei einer dieser Marken nachgeht und im Streitfall eine Aufsichtsbehörde anrufen möchte, ruft ins Ausland und wird an eine Stelle verwiesen, die für Schweizer Kundinnen und Kunden nicht zuständig ist.

Bevor es an die einzelnen Marken geht: Was unten steht, ist die Einschätzung dieser Seite, gewonnen aus den Bewilligungen, Bedingungen und Limits, die die Anbieter selbst veröffentlichen. Wer damit nicht einverstanden ist, findet in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen jedes Veranstalters die Primärquelle.

Swisslos Sporttip: zwei Bewilligungen, ein Vertragsgebiet

Swisslos ist eine der beiden Veranstalterinnen, die das interkantonale Recht überhaupt zulässt; das Produkt heisst Sporttip, die Genossenschaft sitzt in Basel, die Aufsicht führt die Gespa. Das Vertragsgebiet umfasst die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie das Tessin und das Fürstentum Liechtenstein. Ein Online-Konto steht nur Personen offen, die dort wohnhaft oder gewöhnlich aufhältig sind, mindestens 18 Jahre alt sind, keiner Spielsperre unterliegen und sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adressdatenbanken geprüft.

Wer im Kanton Genf oder Neuenburg wohnt, kann hier kein Konto eröffnen. Das ist keine Willkür, sondern die Architektur: Swisslos und die Loterie Romande teilen sich die Sprachregionen, und die Grenze verläuft mitten durchs Land.

Die Limiten sind ungewöhnlich präzise geregelt. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten beträgt CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000, für eine Systemwette CHF 10’000. Swisslos kann diese Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Wetten stehen Personen ab 18 Jahren offen; wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht setzen.

Beim Cash-Out ist ein Detail wichtig, das die Werbung nicht betont: Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Ein Anspruch auf Cash-Out besteht für keinen Markt. Angeboten wird er für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung; einmal ausgeführt, lässt er sich nicht rückgängig machen.

Ausserdem: Abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung lassen sich nur über die Bet-Builder-Funktion kombinieren. Nimmt Swisslos eine solche Kombination irrtümlich ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Und für die reguläre Spielzeit zählt die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind.

Die stärkste Aussage über Sporttip lässt sich mit einer Zahl machen, die nichts mit Bonus zu tun hat: CHF 109 Mio. aus Sportwetten flossen 2025 in die Stiftung Sportförderung Schweiz und die kantonalen Fonds. Der Anteil, der beim Anbieter bleibt, ist also nicht vollständig der Anteil, der im System bleibt. Das ist ein sachliches Argument für diesen Veranstalter und zugleich kein Freifahrtschein: Die Limite von CHF 1’000 pro Einzelwette gilt für alle, und die Marge sitzt in jeder Quote wie überall sonst.

Loterie Romande Jouez Sport: dasselbe Recht, andere Kantone

Die Loterie Romande ist die zweite Veranstalterin, die das interkantonale Recht kennt, mit einer Veranstalterbewilligung und einer Spielbewilligung nach BGS unter Aufsicht der Gespa. Ihr Sportwettenprodukt heisst Jouez Sport, und ihr Gebiet sind die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Sie nennt die Avenue de Provence 14 in Lausanne als Kontaktadresse, zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende.

Die Struktur ist dieselbe wie bei Swisslos und die Verteilung ist komplementär. Das ist der entscheidende Punkt für jeden Wettenden in der Schweiz: Man wählt nicht zwischen einem reichen und einem armen Angebot, sondern zwischen dem einen oder dem anderen, je nach Wohnkanton. Genf und Zürich lassen sich nicht gegeneinander abwägen.

Auch für die Loterie Romande gilt die Bewilligungsgrenze: Bewilligungen gelten nur in der Schweiz. Und es gilt der regulierte Rahmen, der für beide Veranstalterinnen derselbe ist – 18 Jahre, ein Konto pro Person, Auszahlung nur auf ein Konto auf den Namen des Kontoinhabers, kein Kredit an Spielende. Wer in der Westschweiz wohnt und dort ein Konto unterhält, wettet unter demselben Aufsichtsregime wie im Rest des Landes.

Der Vergleich der beiden wird oft mit dem Hinweis auf die Verkaufsstellenzahl geführt. Für Online-Wetten auf ein Tennisturnier ist das eine merkwürdige Kennzahl. Wer im Browser ein Match auswählt, interessiert sich nicht dafür, wie viele Kioske in Lausanne eine Sportwette verkaufen. Relevant ist das Wettprogramm für Tennis und die Frage, welche Wettarten für das Turnier überhaupt gelistet sind.

ZotaBet: ohne Schweizer Bewilligung

ZotaBet tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Eine Veranstalterbewilligung und eine Spielbewilligung nach BGS fehlen, und die berichtete Bewilligung entfaltet in der Schweiz keine Wirkung. Das ist keine Formalie, sondern die Grundlage dafür, was im Streitfall passiert: keine Anbindung an das schweizerische Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, und die Domains können auf der Sperrliste der Gespa landen und per DNS blockiert werden.

Wer dort ein Konto unterhält, hat seine Verlustlimite selbst gesetzt – und zwar als Hausregel des Anbieters, nicht als Anspruch, den eine kantonale Behörde durchsetzen könnte. Gewinne unterliegen nach der Rechtsprechung des Kantons Thurgau als Einkommen der vollen Besteuerung, unabhängig von der Höhe. Die Schweizer Verrechnungssteuer fällt auf ausländische Gewinne nicht an – was zunächst nach Vorteil klingt und in der Steuererklärung zu einem Nachteil wird.

Sportwetten ohne Bewilligung zu organisieren ist strafbar; wer als Spieler dort wettet, wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden. Dieses Risiko trägt der Wettende, ohne dass ihm jemand etwas zugesichert hätte.

Unibet: grosse Marke, keine Schweizer Bewilligung

Unibet tritt ohne Schweizer Bewilligung auf, mit derselben Rechtslage und denselben Folgen wie im vorigen Abschnitt. Eine Marktbekanntheit ist keine Bewilligung, und die Schweiz macht daraus keinen Unterschied. Bewilligungen nach BGS gelten nur in der Schweiz, und über eine ausländische Konzession verfügt dieses Haus hier nicht.

Die Domains können auf der Sperrliste stehen und blockiert werden, ohne dass der Anbieter darauf rechtlich antworten könnte. Wen das nicht stört, weil er ohnehin dauerhaft im Ausland lebt und dortige Regelungen nutzt, der trifft eine andere Entscheidung als ein Spieler mit Wohnsitz in Zürich.

Betscore: ohne Schweizer Bewilligung

Bei Betscore fehlt die Schweizer Bewilligung, und die berichtete Konzession hat hier keine Geltung. Der praktische Unterschied zu einem bewilligten Veranstalter lässt sich an einem Punkt festmachen: Die Spielsperre. Ein Spieler, der Swisslos bittet, ihn aufzunehmen, verschwindet aus einem Register, das in der ganzen Schweiz und in Liechtenstein greift. Bei Betscore existiert kein solches Register, und eine Bitte um Sperre bleibt eine Bitte an ein Unternehmen, das keiner Schweizer Aufsicht untersteht.

Die Sperrliste der Gespa kann die Erreichbarkeit einschränken. Wer den Weg trotzdem sucht, findet ihn in der Regel.

WirWetten: deutschsprachig, aber nicht schweizerisch

WirWetten tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Der Name klingt nach einem Schweizer oder deutschen Regionalangebot, und die Sprache des Auftritts suggeriert Vertrautheit. Eine Bewilligung nach BGS ist das nicht. Die Folgen sind dieselben wie bei allen ausländischen Marken: keine Anbindung an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, Möglichkeit der Aufnahme in die Sperrliste.

Wer sich von einem deutschsprachigen Angebot angesprochen fühlt, sollte dennoch den Wohnsitzmassstab anlegen. Bei den zwei Bewilligten ist der Wohnkanton die Eintrittskarte; hier ist er irrelevant. Wer in der Deutschschweiz wohnt, hat mit Sporttip einen Weg, der über das eigene Konto, das eigene Sperrregister und das eigene Steuerrecht läuft.

BetFury: ohne Schweizer Bewilligung

BetFury tritt ohne Schweizer Bewilligung auf; eine Konzession mit Geltung in der Schweiz besteht nicht. Die berichtete Bewilligung ist hier ohne Kraft, und die Domains können auf der Sperrliste erscheinen. Die Bewilligungen nach BGS gelten nur in der Schweiz – dieser Satz ist die ganze Antwort auf jede Frage nach der Anerkennung eines ausländischen Papiers.

Was den Vergleich mit den Vorigen angeht, ist die Lage identisch. Kein Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, keine Schweizer Aufsicht. Der Unterschied liegt in der jeweiligen Werbung, nicht in der Rechtsposition.

Rollbit: ohne Schweizer Bewilligung

Rollbit tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Es gibt keine Veranstalterbewilligung und keine Spielbewilligung nach BGS, und eine ausländische Konzession begründet hier nichts. Damit fehlt auch hier die Anbindung an das Register der gesperrten Personen, und eine Spielsperre bleibt wirkungslos, soweit sie nicht ohnehin der Anbieter selbst durchsetzt.

Der einzige echte Hebel, den die Schweiz gegenüber solchen Domains hat, ist die Zugangssperre nach Art. 86 bis 93 BGS. Sie ist ein Werkzeug, und sie ist zeitlich begrenzt wirksam – Domain-Hopping wurde bereits erwähnt.

Rabona: ohne Schweizer Bewilligung

Rabona tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Für Schweizer Spielende bedeutet das: Die Einsätze fliessen an ein Unternehmen, das keiner Schweizer Aufsicht untersteht, und ein Rechtsstreit müsste am Sitz des Anbieters ausgetragen werden – in einer Sprache, in einem Verfahren, mit einem Kostenrisiko, das den Streitwert eines Wimbledon-Wettscheins regelmässig übersteigt.

Bewilligungen nach BGS gelten nur in der Schweiz, und die Sperrliste ist das Gegenstück dazu. Wer den Weg sucht, findet ihn.

Bruce Bet: ohne Schweizer Bewilligung

Bruce Bet tritt ohne Schweizer Bewilligung auf. Die berichtete Bewilligung entfaltet in der Schweiz keine Wirkung, ein Anschluss an das Sperrregister fehlt, und die Domains können per DNS blockiert werden. Das ist über alle acht ausländischen Zeilen hinweg identisch, und genau das ist die unbequeme Pointe dieser Liste: Die Behauptung, man könne aus der Schweiz heraus zwischen zehn gleichwertigen Anbietern wählen, hält der Bewilligungsfrage nicht stand. Wählen lässt sich zwischen zwei rechtmässigen Zugängen und einer Handvoll Angebote, deren Rahmenbedingungen der Wettende selbst nicht durchsetzen kann.

Warum das Thema Kosten nicht bei der Quote endet

Die Steuerfrage

Gewinne aus bewilligten Schweizer Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei und werden erst darüber erfasst. Auf Bundesebene liegt dieser Betrag ab 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000; 2025 waren es CHF 1’070’400. Oberhalb der Schwelle behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Deklaration in der Steuererklärung zurückgeholt wird. Auf kantonaler Ebene unterscheiden sich die Beträge – hier gilt «je nach Kanton» und nicht eine einzige Zahl. Ein typischer Wettender bleibt weit unter jeder dieser Schwellen; auf seinem Wimbledon-Gewinn liegt weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer.

Eine Wettsteuer auf den Einsatz gibt es in der Schweiz nicht. Wer eine solche in Rechnungen zu erkennen glaubt, sieht etwas anderes.

Wo die Werbung die Rechnung verkürzt

«Gratiswette», «Boost», «Risikofrei» – die Vokabeln sind austauschbar und die Rechnung ist es nicht. Bei einem Boost von 5 % auf den Nettogewinn bei vier Voraussagen ab Quote 1.50 ist die Bedingung nicht der Bonus, sondern die Mindestquote. Bei einem Quotenboost, der bei einem Cash-Out verfällt, ist die Bedingung der Verzicht auf die vorzeitige Auszahlung. Bei einem Gratisspielguthaben verlangt das Gesetz die vorherige Zustimmung der Gespa (Art. 75 Abs. 2 BGS); 2025 erteilte sie 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos. Die Beträge und Bedingungen ergeben sich ausschliesslich aus den Bedingungen des jeweiligen Veranstalters.

Die Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten (Art. 74 BGS). Werbung für ein in der Schweiz nicht bewilligtes Geldspiel ist verboten und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 geahndet (Art. 74 Abs. 3, Art. 131 BGS). Ein Verbot von Werbung zu bestimmten Tageszeiten gibt es nicht.

Ein Wort zur Ehrlichkeit dieses Vergleichs: Beide Wege haben einen Preis. Die bewilligten Veranstalter liefern vollen Schutz – zwei Anbieter, eine geschlossene Liste an Sportarten und Märkten, Wohnsitzpflicht und Identitätsprüfung. Die ausländischen Marken liefern keinen Schweizer Schutz, dafür ein breiteres Programm. Wer behauptet, einer der beiden Wege sei per se die sichere Wahl, verkauft etwas. Der bewilligte Weg ist der, den die Schweiz rechtlich trägt – und die Liste zeigt, wie kurz er ist.

Wie ich bei einer Turnierwoche rechnen würde

Ein Beispiel, ein fiktiver Spieler, ein fiktiver Plan. CHF 300 für zwei Wochen Wimbledon, das ist ein Budget, das man vorher festlegt und nachher nicht mehr anfasst. Wer fünf Einzelwetten zu je CHF 20 setzt, hat nach fünf Wetten CHF 100 gebunden; wer dieselben CHF 300 in Kombiwetten mit Boosts steckt, bindet sie schneller, weil die Mindestquote 1.50 die Auswahl einschränkt und der Boost bei Cash-Out verfällt. Wer live nachsetzt, zahlt für die Bequemlichkeit, dass in spielentscheidenden Momenten mit Quote 1.00 gewertet werden kann.

Die Limite von CHF 1’000 pro Einzelwette und CHF 9’999 bei der Verlustlimite klingen nach viel Spielraum. Für den durchschnittlichen Wettenden sind sie keine Begrenzung, sondern eine Beschreibung der Ferne: Die Bremse, die tatsächlich greift, ist die selbst gesetzte Verlustlimite für 1, 7 und 30 Tage, und ihre Erhöhung hängt an 72 Stunden.

Häufige Fragen zu Wimbledon-Wetten in der Schweiz

Wann fand das Turnier 2026 statt, und auf welchem Untergrund wurde gespielt?

Die 139. Austragung der Wimbledon Championships lief vom 29. Juni bis 12. Juli 2026 in London, ausgetragen vom All England Lawn Tennis and Croquet Club auf Rasen. Damit ist es das einzige Grand-Slam-Turnier auf diesem Belag und der dritte grosse Titel im Kalenderjahr. Die nächste Ausgabe folgt 2027.

Wer darf in der Schweiz Wetten auf Wimbledon anbieten, und was ist gelistet?

Nur zwei Veranstalter: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport, beide mit Bewilligung nach dem Geldspielgesetz unter Aufsicht der Gespa. Ausländische Konzessionen haben hier keine Geltung. Die Gespa führt eine geschlossene Liste erlaubter Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten; für Tennis sind Turniersieger-, Match-, Satz- und Gamewetten Gegenstand dieser Liste.

Was bedeuten zwei beziehungsweise drei Gewinnsätze für Satz- und Matchwetten?

Im Herrenturnier braucht es drei Gewinnsätze, im Damenturnier zwei. Bei 6:6 entscheidet ein Tiebreak bis 7, im Entscheidungssatz seit März 2022 ein Match-Tiebreak bis 10 mit zwei Punkten Vorsprung. Über zwei Sätze ist die Streuung eines Satzmarktes kleiner, weil ein schwacher Satz das Match seltener kippt.

Wie berechnet sich die Auszahlung, und was ist die Marge des Anbieters?

Bei Sporttip gilt Einsatz mal Quote, bei Kombinationen mal dem Produkt der Einzelquoten; der Betrag wird auf zwei Nachkommastellen aufgerundet und dann auf fünf Rappen abgerundet. Die Marge ist der Rest des Quotenschlüssels bis 100 %: Bei einem illustrativen Zwei-Weg-Markt mit 1.90 auf beiden Seiten sind das rund 5 %.

Wie wirken sich Verlustlimiten und Spielsperre auf eine Turnierwoche aus?

Vor der ersten Teilnahme müssen Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage gesetzt werden, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren; eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Eine Spielsperre ist für 1 bis 180 Tage möglich, eine unbefristete Sperre gilt schweizweit.

Inhalt erstellt vom Team «mobilzahlungwetten»